Was ist neu?

Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem eröffnet in München ihr erstes Bildungszentrum außerhalb Israels. Dies gab die Gedenkstätte am Donnerstag bekannt. Zudem ist eine kleinere Außenstelle in Leipzig geplant. Mehrere Bundesländer hatten sich zuvor um die Ansiedlung beworben.

Wer ist betroffen?

Das Bildungszentrum richtet sich an Schüler, Lehrkräfte und die breite Öffentlichkeit in Deutschland. Es soll die Erinnerungsarbeit und den Kampf gegen Antisemitismus stärken. Die bayerische Staatsregierung um Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte sich gemeinsam mit der Stadt München für den Standort eingesetzt.

Was bedeutet das konkret?

Das Bildungs- und Erinnerungszentrum soll im Umfeld des NS-Dokumentationszentrums und des israelischen Generalkonsulats am Karolinenplatz entstehen – im ehemaligen sogenannten Parteienviertel der NSDAP. Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU) betonte laut Mitteilung, Ziel des Zentrums sei es, die Erinnerungsarbeit und den Kampf gegen Antisemitismus in Deutschland zu fördern.

Was noch offen ist

Ein genauer Eröffnungstermin sowie Details zur Finanzierung und zum konkreten Angebot des Zentrums wurden bislang nicht genannt. Die Planungen für die Außenstelle in Leipzig sind nach Angaben von Yad Vashem noch in einem frühen Stadium.

Quellen